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EGSB-Projekt

Erfolgreiche gehörlose und schwerhörige Menschen im Beruf

Welche Faktoren tragen wesentlich dazu bei, dass gehörlose und schwerhörige Menschen beruflich erfolgreich sind?

zum EGSB-Projekt

Inhaltsbereich

Regelungen des Meister-Bafög

Für die Förderung von Aufstiegsfortbildungen gelten bestimmte Regeln in Bezug auf die Zeitdauer:

  • Die Maßnahme muss insgesamt mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen. Bei mehreren Teilabschnitten ist die Gesamtdauer aller Abschnitte maßgebend.
  • Vollzeitmaßnahmen werden längstens 24 Monate, Teilzeitmaßnahmen längstens 48 Monate (Förderungshöchstdauer) gefördert. Dieser Zeitraum kann in bestimmten Härtefällen um maximal 12 Monate verlängert werden.
  • Bei Vollzeitmaßnahmen müssen die Lehrveranstaltungen wöchentlich an vier Werktagen mit mindestens 25 Unterrichtsstunden stattfinden. Vollzeitfortbildungen dürfen insgesamt nicht länger als drei Jahre dauern.
  • Bei Teilzeitmaßnahmen müssen die Lehrveranstaltungen innerhalb von acht Monaten mindestens 150 Unterrichtsstunden umfassen. Teilzeitmaßnahmen dürfen insgesamt nicht länger als vier Jahre dauern.

Welche weiteren Regeln gelten für die Förderung?

  • Gefördert werden nur neue Fortbildungen.
  • Wer früher eine Fortbildung selbst finanziert hat, kann bei einer weiteren Fortbildung unterstützt werden.
  • Wenn man einen Abschluss in der Fortbildung macht (zum Beispiel Prüfung oder Zertifikat), erhält man 30,5 Prozent der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren als Zuschuss, den Rest als günstig verzinstes Bankdarlehen.
  • Wenn man sich nach der Fortbildung selbstständig macht und dauerhaft mindestens zwei Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer beschäftigt, erhält man einen weiteren Zuschuss für die restlichen Fortbildungs-Kosten.
  • Die Unterhaltsbeiträge bei Vollzeitmaßnahmen werden bis zu einer Höhe von 229 € als Zuschuss geleistet. Darüber hinaus wird für jedes Kind ein Betrag von 210 Euro gezahlt, der zu 50 Prozent bezuschusst wird.
  • Die Unterhaltsbeiträge und auch der Erhöhungsbetrag für Kinder werden einkommens- und vermögensabhängig gewährt.
  • Für weitere Kosten werden günstig verzinste Bankdarlehen geleistet.
  • Alleinerziehende bekommen zudem einen monatlichen Kinderbetreuungszuschuss von 113 Euro pro Kind unter zehn Jahren, der immer in voller Höhe gezahlt wird - zukünftig ohne Kostennachweis.
  • Wenn die Prüfung nicht direkt nach der Fortbildung stattfindet (zum Beispiel, wenn zuerst ein Meisterstück angefertigt werden muss), können die Geförderten während der Prüfungsvorbereitungsphase die Unterhaltsleistungen sowie den Kinderbetreuungszuschlag weiter bekommen: als Darlehen für die Zeit von höchstens drei Monaten.
  • Im Bereich Altenpflege können Aufstiegsfortbildungen in der Altenpflege auch dann gefördert werden, wenn in einem Bundesland keine Regelungen für die Aufstiegsfortbildung existieren. Wenn die Maßnahmen den Regelungen eines anderen Landes im Bereich Altenpflege entsprechen, dann kann die Aufstiegsfortbildung trotzdem gefördert werden.
  • Fernlehrgänge können ebenfalls gefördert werden, wenn sie die Förderungsvoraussetzungen des AFBG erfüllen und zusätzlich den Anforderungen des Fernunterrichtsschutzgesetzes entsprechen.

Hilfen wegen behinderungsbedingtem Mehrbedarf kann man beim Integrationsamt erfragen und beantragen.

Quelle

Informationen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zum Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz

Gesetz

Gesetzestext Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG).
Das ehemalige AFBG wurde verbessert durch das Zweite Gesetz zur Änderung des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (2. AFBGÄndG). Dieses Gesetz gilt seit dem 1.7.2009 und ist bei der obigen Darstellung berücksichtigt.

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