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Inhaltsbereich

Finanzielle Hilfen in der Schulzeit

Für Familien gibt es verschiedene finanzielle Hilfen, damit die Schülerinnen und Schüler in die Schule gehen können, Lernmittel haben und versichert sind:

Lernmittel für Schülerinnen und Schüler

Damit alle Schülerinnen und Schüler Schulbücher, Taschenrechner oder andere Lernmittel benutzen können und zur Verfügung haben, gibt es in den meisten Bundesländern Regelungen zur Lernmittelhilfe oder zur Lernmittelfreiheit. Diese Regelungen bedeuten, dass die Schülerinnen und Schüler die Materialien kostenlos bekommen oder nur einen Teil selber bezahlen müssen. In den meisten Bundesländern verleihen die öffentlichen Schulen die Lernmittel an die Schülerinnen und Schüler.
Hefte, Stifte oder andere Verbrauchsmaterialien müssen die Familien selber bezahlen. Aber auch das ist in den Bundesländern unterschiedlich geregelt.

Schulweg

Für den Weg zwischen Wohnung und Schule gibt es in allen Bundesländern Regelungen. Ab einer gewissen Entfernung zwischen Wohnung und Schule haben Schülerinnen und Schüler Anspruch auf Beförderung. Falls es keine öffentlichen Verkehrsmittel wie Busse und Bahnen gibt, werden Schulbusse eingesetzt. Falls Kinder und Jugendliche diese Transportmittel nicht benutzen können wegen einer Behinderung, können sie auch mit privaten Autos oder Behindertentaxis zur Schule fahren. Kann ein Schüler oder eine Schülerin wegen einer körperlichen oder geistigen Behinderung den Schulweg nicht alleine zurücklegen, können auch die Fahrtkosten für eine Begleitperson übernommen werden.

Die Bundesländer haben verschiedene Regelungen zu den Schulwegkosten. In manchen Bundesländern muss man nichts bezahlen, in anderen Bundesländern bekommt man einen Zuschuss zu den Kosten.

Unfallversicherung

Für alle Schülerinnen und Schüler gibt es einen gesetzlichen Versicherungsschutz gegen Unfälle im Unterricht, auf dem Weg zur Schule und wieder nach Hause und bei Schulveranstaltungen. Träger dieser Unfallversicherung ist meistens der Gemeindeunfallversicherungsverband.

Technische Hilfen für hörgeschädigte Schülerinnen und Schüler

In den Schulen für hörgeschädigte Schülerinnen und Schüler sind Räume und Ausstattung auf die besonderen Bedürfnisse von Hörgeschädigten eingerichtet. Wenn Hörgeschädigte eine Regelschule besuchen, muss man prüfen, wer die technischen Hilfen finanziert. Die notwendigen Arbeitsmittel und die geeignete Ausstattung des Klassenraums muss die Schule zur Verfügung stellen. Individuelle Hörhilfen oder Beschallungsanlagen müssen die Krankenkassen bezahlen.
Fragen Sie bei der Schule, der Krankenkasse oder den Gemeinsamen Servicestellen der Rehabiliationsträger.

Gebärdensprachdolmetschen bei Elternabenden oder
Eltern-Lehrer-Gesprächen

In Baden-Württemberg können hör- oder sprachbehinderte Eltern von nicht hör- oder sprachbehinderten Schülerinnen und Schülern für Elternabende oder Eltern-Lehrer-Gespräche eine Gebärdensprachdolmetscherin oder einen Gebärdensprachdolmetscher beantragen. Dieser Service ist für die Eltern kostenlos. Mehr Informationen hierzu gibt es bei der Dolmetschervermittlungszentrale vom Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg e.V.

Adresse

  • Visitenkarte herunterladen

    Dolmetschervermittlungszentrale Baden-Württemberg
    Hohenheimer Str. 5
    D- 70184 Stuttgart

    main prefTelefon: 0711-2360009
    faxFax: 0711-2360616
    pagerSchreib-Telefon: 0711-2360009
    videoBild-Telefon: 0711-2483566
    E-Mail:
    Website: http://www.ifg-bw.de/info/index.htm

Informationen zur Finanzierung von Internatskosten finden Sie hier: Finanzierung von Internatskosten

Gesetz

Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf bekommen finanzielle Hilfen für eine angemessene Schulbildung über das Sozialgesetzbuch (§60, Sozialgesetzbuch 12).
Andere Gesetze und Regelungen auf Länderebene findet man in den Portalen der Kultusministerien der Länder.

Quelle:

Das Bildungswesen in der Bundesrepublik Deutschland 2005, Hrsg. Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland, Lennéstr.6, 53113 Bonn, KMK, Bonn, 2007

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