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Weiterbildungstypen

Es gibt verschiedene Typen von Weiterbildung:

Formelle Weiterbildung: Man lernt in Kursen, Lehrgängen, Fernlehrgängen oder Einzelveranstaltungen, die öffentlich angeboten werden. Für die Teilnahme kann man eine Bescheinigung oder einen Abschluss erhalten. Es gibt verschiedene Gründe dafür, ob man am Schluss ein Zertifikat oder einen anerkannten Abschluss bekommt. Zum Beispiel: Dauer der Weiterbildung, Qualifikation der Lehrkräfte und der Einrichtung.

Informelle Weiterbildung: Man bildet sich zuhause selbst weiter: Bücher lesen, im Fernsehen und im Internet schauen, eine Diskussionsveranstaltung besuchen. Diese Form der Weiterbildung ist am häufigsten. Siehe: Selbst Lernen.

Man unterscheidet Weiterbildungstypen nach verschiedenenKriterien:

  • Organisiertes oder selbst-organisiertes Lernen
  • Weiterbildungs-Ziel (zweiter Beruf oder Zertifikat, Aufstieg oder Verbesserung des eigenen Wissens)
  • Weiterbildungs-Inhalt (Inhalte aus Berufsfeldern oder eher allgemeine Themen)
  • Dauer der Weiterbildung (davon hängt die Definition als Anpassungsfortbildung bei der Arbeitsagentur ab)
  • und Zuständigkeit der Träger für die Finanzierung (Maßnahmen der Arbeitsagentur oder freier Träger)
  • Weiterbildungsanbieter (Berufsschulen, Berufsförderungwerke, Volkshochschulen, privat oder staatlich)

Diese verschiedenen Kriterien führen zu den nachfolgenden Definitionen.

Welche Typen von Weiterbildung gibt es?

Aufstiegsfortbildung

Beruflicher Aufstieg, zum Beispiel

  • zum Meister/zur Meisterin oder
  • zum Techniker/zur Technikerin

Mehr dazu Aufstiegsfortbildung

Umschulung

Zweite Berufsausbildung, wenn der erste Beruf wegen Behinderung oder Arbeitslosigkeit nicht mehr ausgeübt werden kann. Es gibt Umschulungen mit

  • IHK-/HWK-Abschluss
  • Fachschulabschluss
  • Fachhochschulabschluss
  • oder Zertifikat

Umschulung kann auch ein beruflicher Aufstieg sein, wenn man einen höheren Abschluss erwirbt, zum Beispiel Sozialarbeit oder Technik. Mehr dazu Umschulung

Lehrgänge zur Einarbeitung / Qualifizierung

Lehrgänge für besonders benachteiligte oder schwerbehinderte Menschen, zum Beispiel

  • für (Langzeit-)Arbeitslose oder
  • Menschen ohne Berufsabschluss
  • für Frauen bei Rückkehr in den Beruf

zum Beispiel Lehrgänge wie Schweißen, Altenpflege oder Gestalten von Internetseiten. Mehr dazu Kurse für Arbeitslose

Anpassungsfortbildung

Anpassung der beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten an neue Technologien und Verfahrensweisen, die im ausgeübten Beruf gebraucht werden. Zum Beispiel

  • CAD
  • CNC
  • EDV

Mehr dazu Berufliche Weiterbildung

Training von Schlüsselqualifikationen

Erlernen von beruflich anwendbaren Fähigkeiten, die auch im Privatleben nützlich sind. Zum Beispiel Zeitmanagement, Teamfähigkeit, Computerkenntnisse. Mehr dazu Schlüsselqualifikationen

Kommunikative Weiterbildung

Verbesserung kommunikativer Fähigkeiten, zum Beispiel Absehen, Gebärdensprache oder Rhetorik, auch als Rehabilitation. Mehr dazu Kommunikative Weiterbildung

Selbstorganisiertes Lernen

Wenn man von Freunden und Kollegen, aus Büchern, aus dem Internet oder aus dem Fernsehen lernt, nennt man das „informelles Lernen“. Mehr dazu Selbst Lernen

Allgemeine Weiterbildung

Weiterbildung zu den Themen Politik, Sprachen, Musik, Kultur, Hobby und Gesundheit. Allgemeine Weiterbildung aus privatem Interesse verbessert oft auch Schlüsselqualifikationen für den Beruf. Mehr dazu Allgemeine Weiterbildung

Die Grenzen zwischen den Weiterbildungstypen sind nicht eindeutig

Die Frage, ob etwas als eine berufliche oder eine allgemeine Weiterbildung gilt, kann nur in der konkreten Situation entschieden werden. Allgemeine Themen sind oft auch für den Beruf nützlich und wichtig, zum Beispiel

  • Graphische Gestaltung
  • Sprachen
  • Computer
  • Gesetzesänderungen im Sozialbereich

Ob eine Weiterbildung als „berufliche Weiterbildung“ finanziell gefördert wird, ist abhängig von der Anwendbarkeit für den Beruf: Zum Beispiel kann ein Spezialitäten-Kochkurs für einen Koch eine berufliche Weiterbildung sein, für einen Hausmann im Babyjahr ist er „Privatsache“, dann gilt er als allgemeine Weiterbildung.

Ein anderes Wort für Weiterbildung ist "Fortbildung". Ob man das Lernen "Weiterbildung" oder "Fortbildung" nennt, macht nur in der Steuererklärung einen Unterschied.

Die Teilnahme an beruflicher Weiterbildung kann durch verschiedene Träger finanziert werden. Mehr dazu unter Weiterbildungsfinanzierung.

Außerdem kann Weiterbildung als Bildungsurlaub beim Arbeitgeber beantragt werden.

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