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Arbeitserprobung

Vor der Ausbildung in einem Beruf können Jugendliche mit einer Behinderung eine Arbeitserprobung machen. Wenn ein Schüler zum Beispiel eine Ausbildung als Gärtner machen möchte, kann er erst eine Arbeitserprobung in einer Gärtnerei machen. Dann kann er ausprobieren, ob ihm die Arbeit in der Natur bei jedem Wetter gefällt und ob er die körperlich oft schwere Arbeit auch machen kann.

In der Arbeitserprobung wird auch geklärt, ob man am Arbeitsplatz oder in der Berufsschule technische Hilfen oder personelle Hilfen braucht.
Die Teilnahme an der Arbeitserprobung ist freiwillig.

Nach der Arbeitserprobung spricht der Jugendliche mit dem Berater in der Agentur für Arbeit und erzählt ihm, welche Erfahrungen er in der Arbeitserprobung gemacht hat. Der Berater macht dann einen Vorschlag, welche Hilfen oder Maßnahmen für den Jugendlichen geeignet sind. Das nennt man Eingliederungsvorschlag.

Ort und Dauer der Arbeitserprobung

Eine Arbeitserprobung wird in Reha-Einrichtungen gemacht, zum Beispiel in einem Berufsbildungswerk oder Berufsförderungswerk.

Die Arbeitserprobung kann von 5 Tagen (Kurzerprobung) bis zu 4 Wochen dauern. Man kann eine Arbeitserprobung im letzten Schuljahr machen.

Finanzierung

Die Agentur für Arbeit vermittelt und finanziert die Arbeitserprobung.

Quelle

Teilhabe durch berufliche Rehabilitation - Online-Handbuch für Beratung, Förderung, Aus- und Weiterbildung

Aktualisierungs-Anmerkung: Einrichtungen der beruflichen Bildung und Maßnahmen bleiben nicht gleich. Sie ändern sich oft. Bitte informieren Sie sich umfassend und gründlich!

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