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Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in Schleswig- Holstein

Kurzfassung eines wissenschaftlichen Artikels zum Thema "Förderung von geistigbehinderten hörgeschädigten Schülern an Geistigbehindertenschulen in Schleswig-Holstein".

In den vorschulischen und schulischen Einrichtungen für hörgeschädigte Kinder gibt es immer mehr Kinder mit einer Mehrfachbehinderung. Manche können sich nicht oder nur sehr eingeschränkt verständlich machen. Die Erzieher und Lehrer müssen deshalb die Kommunikationsmöglichkeiten der Schüler ganz besonders fördern.

Das Team

Im Landesförderzentrum "Hören" in Schleswig hat sich ein Team spezialisiert auf die Förderung von hörgeschädigten Kindern mit einer zusätzlichen geistigen Beeinträchtigung. Das Team betreut auch Kinder, die eine Schule mit dem Schwerpunkt "Geistige Entwicklung" besuchen.

Individuelle Kommunikationsförderung

Hat ein Kind neben einer Hörschädigung eine zusätzliche Beeinträchtigung, dann muss es besonders in seinen Möglichkeiten zur Kommunikation gefördert werden. Manche Kinder können sich lautsprachlich verständigen, andere brauchen Symbole oder Gebärden. Seit einigen Jahren verwenden die Lehrer immer mehr Gebärden auch im Unterricht für geistig beeinträchtigte Schüler.

Gebärdensprache hat drei wichtige Aufgaben:

  • Sprache ersetzen
  • Sprache anbahnen
  • Sprache unterstützen

Doch viele Schüler verständigen sich nicht nur über eine Kommunikationsform (Gebärdensprache oder Lautsprache oder Symbole), sondern verwenden mehrere Kommunikationsformen. Wenn ein Schüler nicht verstehen kann, dass er Gebärden als Kommunikationsmittel nutzen kann, dann benötigt er Unterstützte Kommunikation (UK).

Quelle:

Beduhn, R.; Thormählen, T. & Zylka, A. (2010): Förderung von geistigbehinderten hörgeschädigten Schülern an Geistigbehindertenschulen in Schleswig- Holstein. In: Hörgeschädigte Kinder- Erwachsene Hörgeschädigte, 3, 114- 117.

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