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Kommunikationsförderung bei starken Verständnisproblemen

Kurzfassung eines wissenschaftlichen Artikels mit dem Titel: "Integration durch Kommunikationsförderung bei hörgeschädigten Geistigbehinderten."

Menschen mit einer Hörschädigung und einer zusätzlichen geistigen Beeinträchtigung brauchen eine andere Förderung als wenn sie nur eine Hörschädigung hätten. Pädagogen des Landesförderzentrums Hören in Schleswig haben sich hierauf spezialisiert. Sie machen für jeden Schüler ein Konzept, wie man ihn am besten fördern kann. Schwerpunkt der Förderung ist die Unterstützte Kommunikation (UK). Ziel der UK ist, dass die Schüler besser kommunizieren können.

Besondere Herausforderungen bei einer Hörbehinderung mit zusätzlichen starken Verständnisproblemen

  • Die Diagnose der Hörschädigung ist oft schwierig, weil die Schüler meistens mithelfen müssen. Dies sind die so genannten "subjektiven Messverfahren".
  • Bei vielen hörgeschädigten Menschen mit einer zusätzlichen geistigen Beeinträchtigung gibt es deshalb keine medizinische Diagnose zu ihrer Hörschädigung. Oder es gibt nur eine ungenaue medizinische Diagnose.

Deshalb enthält das Förderkonzept zwei Schwerpunkte

  1. Genaue Diagnostik
    Dabei beobachten die Pädagogen auch die Körpersprache, die Mimik und die Gestik der Schüler. Sie bekommen dadurch mehr Informationen als nur mit den subjektiven Messverfahren.
  2. Förderung der Kommunikation
    Die Schüler sollen sich möglichst gut verständigen und kommunizieren können. Gebärden, Lautsprache, Piktogramme und Schrift sollen den Schülern helfen, ihre sprachlichen Möglichkeiten immer weiter entwickeln. Die Lehrer achten darauf, dass jeder Schüler die Hilfen bekommt, die ihn am meisten unterstützen. Die Schüler werden also ganz individuell gefördert.

Dies geschieht sowohl in der Klasse als auch in Einzelförderung.

Quelle

Beduhn, R. (2010): Integration durch Kommunikationsförderung bei hörgeschädigten Geistigbehinderten. In: Hörgeschädigte Kinder, Erwachsene Hörgeschädigte, 3, 112-113.

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