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EGSB-Projekt

Sind Sie beruflich erfolgreich?

Das EGSB-Projekt sucht „erfolgreiche gehörlose und schwerhörige Menschen im Beruf“.

zum EGSB-Projekt

Inhaltsbereich

Unterstützte betriebliche Ausbildung

Die unterstützte betriebliche Ausbildung oder wohnortnahen Rehabilitation ist eine Alternative zur Ausbildung in den Berufsbildungswerken.

Bei der unterstützten betrieblichen Ausbildung schließen die Jugendlichen einen Ausbildungsvertrag mit einem Betrieb. Während ihrer Ausbildung besuchen sie eine Sonder- oder Regelberufsschule. Der Auszubildende erhält eine tarifliche Ausbildungsvergütung vom Betrieb. Der Betrieb wiederum kann finanzielle Unterstützung von der Agentur für Arbeit bekommen. Die Arbeitsagentur kann einen Bildungsträger mit der Betreuung des Ausbildungsverhältnisses beauftragen.

Das Angebot für Auszubildende und Betriebe

  • Bewerbungstraining und Bewerbungsunterlagen erstellen
  • Hilfe bei der Suche nach einem Praktikum oder nach einer Ausbildung
  • Sozialpädagogische Begleitung
  • Nachhilfe
  • Sozialrechtliche Beratung
  • Technische Hilfsmittel
  • Prüfungsvorbereitung
  • Ausbildungsassistenz
  • Hilfe bei der Suche nach einer Arbeit nach Ausbildungsende
  • Information über Hörschädigung bzw. Sprachbehinderung
  • Vermittlung von Gebärdensprach- oder SchriftsprachdolmetscherInnen
  • Beratung zur Arbeitssicherheit
  • Je nach Beruf überbetriebliche Zusatzkurse im Berufsbildungswerk
  • Je nach Beruf ist es möglich, die Prüfung an einem BBW für Hör-/Sprachbehinderte zu machen.

Kooperative oder verzahnte Ausbildung

Bei der kooperativen oder verzahnten Ausbildung schließen die Jugendlichen einen Ausbildungsvertrag mit dem Berufsbildungswerk Winnenden. Dabei können sie aus den dort angebotenen Berufen auswählen. Während ihrer Ausbildung arbeiten sie jedoch überwiegend in einem Betrieb. Berufsschule und zusätzliche Kurse besuchen sie im Berufsbildungswerk. Die Agentur für Arbeit zahlt ein Ausbildungsgeld.
Die kooperative oder verzahnte Ausbildung kann zum 1. Ausbildungsjahr oder zu einem späteren Zeitpunkt begonnen werden.

Wo gibt es das?

Anbieter sind unter anderem Berufsbildungswerke, zum Beispiel BBW der Paulinenpflege Winnenden, BBW Leipzig, BBW München.
Andere Beispiele sind private Anbieter wie Salo und Partner:

In Stuttgart gibt es nicht nur einen Integrationskurs, sondern auch berufliche Bildung, Coaching und Arbeitsvermittlung für gehörlose und schwerhörige Jugendliche und unterstützte betriebliche Berufsausbildungen. Von der beruflichen Orientierung über die Hilfe bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen bis zur Begleitung während der Berufsausbildung (HiB – Hörgeschädigte in betrieblicher Ausbildung).

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