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Förderschule für Hörgeschädigte (Kurzfassung)

Kinder mit einer Hörschädigung werden meistens in einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Hören unterrichtet. Sie können auch integrativ in der Regelschule beschult werden, dann mit pädagogischer Begleitung.

Inhalte und Abschlüsse in beiden Schulformen

Beide Schulformen vermitteln die gleichen Inhalte. Auch die Abschlussprüfungen sind inhaltlich gleich, doch hörgeschädigte Schülerinnen und Schüler haben ein Recht auf Nachteilsausgleich. Zum Beispiel werden Prüfungen textoptimiert.

Eine integrative Beschulung (Integration) gemeinsam mit hörenden Schülern machen nur etwa 25 % der hörgeschädigten Schüler (Stand 2009). In einzelnen Fächern werden die Schüler dann durch Hörgeschädigtenlehrer begleitet.

Unterrichtssprache und -methode

Die Unterrichtssprache in den Förderschulen ist häufig lautsprachlich. Doch es werden auch manuelle Kommunikationsmittel wie Fingeralphabet, PMS oder LBG benutzt.

  • Am häufigsten ist die Methode der hörgerichteten Förderung. Diese will mit Hilfe von Hörgeräten oder Cochlea-Implantat das Restgehör nutzen, damit die Kinder die Lautsprache möglichst „natürlich“ lernen.
  • Die Deutsche Gebärdensprache DGS wird in weniger als 10% der Klassen gleichberechtigt verwendet.
  • Bilinguale Schulversuche gab es in Hamburg (1993) und Berlin (2001) mit guten Ergebnissen. Dennoch bleibt es ein Minderheitenmodell.
Folgerung aus der UN-Behindertenrechtskonvention

Mit der UN-Behindertenrechtskonvention haben sich die Mitgliedsstaaten verpflichtet, „das Erlernen der Gebärdensprache und die Förderung der sprachlichen Identität der Gehörlosen zu erleichtern“. Damit haben Schüler und ihre Eltern einen Anspruch auf schulische Angebote, in denen sie tatsächlich wählen können.

Hinweis:

Sie können auch den ganzen Artikel „Das System Förderschule für Hörgeschädigte“ von Johannes Hennies lesen.

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