Brotkrümmelpfad

Sie sind hier:

Volltext-Suche

Südwestfalenaward
Bester Webauftritt
1. Platz "Non-Profit"

Einstellungen

Sprachauswahl:

  • Verständliche Sprache
  • Leichte Sprache
  • DGS

Schriftgröße einstellen:

  • Schrift vergrößern
  • Schrift verkleinern
  • Schriftgröße zurücksetzen

IMH Dienste

EGSB-Projekt

Sind Sie beruflich erfolgreich?

Das EGSB-Projekt sucht „erfolgreiche gehörlose und schwerhörige Menschen im Beruf“.

zum EGSB-Projekt

Inhaltsbereich

Berufs- und Studienberatung durch BEST

BEST ist die Abkürzung für "Berufs- und Studienberatung". Es ist ein Projekt der Samuel-Heinicke-Fachoberschule in München und möchte Schüler bei der Studien- und Berufswahl beraten.

In den letzten Jahren besuchen immer mehr hörgeschädigte Schüler eine weiterführende Schule. Gründe dafür sind:

  • Die Schülerinnen und Schüler wünschen sich bessere Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.
  • Das Studium ist für hörbehinderte junge Menschen leichter geworden, weil es Gesetze gibt wie zum Beispiel das Recht auf einen Nachteilsausgleich.
  • Schwerhörige und gehörlose Menschen werden in unserer Gesellschaft immer besser akzeptiert.
  • Viele hörgeschädigte Schülerinnen und Schüler werden selbstbewusster und trauen sich mehr zu.

Trotzdem studieren noch nicht so viele hörgeschädigte Menschen, weil sie ihre Möglichkeiten nicht kennen. Bei BEST bekommen sie alle Informationen, damit sie sich besser für einen Beruf oder für ein Studium entscheiden können.

BEST - Beratung in vier Bereichen

  1. In der 9. oder 10. Klasse der Realschule bietet BEST einen Berufseignungstest an. Der Test heißt Explorix und zeigt Interessen und Stärken der Schüler. Ältere Schüler machen den Test des geva-Instituts.
  2. In der 11. Klasse bietet BEST einen Informationstag zur Berufs- und Studienwahl an. Dafür kommen Experten aus den Bereichen Arbeitsvermittlung, Rehabilitation und Studienberatung. Sie halten Vorträge und beantworten Fragen. Zu dem Informationstag kommen auch hörgeschädigte Studenten, Auszubildende oder berufstätige junge Leute. Sie stellen ihr Studium oder ihren Beruf vor, erzählen von ihrem Tagesablauf und beantworten Fragen. Sie berichten auch von ihren Erfahrungen als Hörgeschädigte.
  3. Am Anfang der 12. Klasse üben die Schüler in kleinen Gruppen Vorstellungsgespräche und schreiben Bewerbungen. BEST lädt auch Personalreferenten aus Firmen ein, denn sie können am besten erklären, wie ein Bewerbungsgespräch abläuft und was eine Firma von den Bewerbern erwartet.
  4. BEST berät auch hörgeschädigten Menschen, die schon im Studium oder in der Ausbildung sind. Themen der Beratung sind dann Gesetze, Finanzierung oder Prüfungsbedingungen.

BEST hat auch eine Internetseite www.best-news.de. Hier kann sich jeder informieren über die Studien- und Berufswahl und über verschiedene Berufe. Man kann auch Vorträge von hörgeschädigten Studenten, Auszubildenden und berufstätigen jungen Leuten lesen.

Der Autor Walter Kern betont, dass Beratung sehr wichtig ist. Nur mit einer guten Beratung können die hörgeschädigten Schülerinnen und Schüler so viel wie möglich erreichen.

Quelle

Walter Kern: „Berufs- und Studienberatung durch BEST für Hörgeschädigte, in: högeschädigte kinder 2/2006, S. 93-94

Leserbewertung: sehr hilfreich (Anzahl der Bewertungen:2)

Wie bewerten Sie diesen Beitrag?

noch keine Kommentare

Kommentieren Sie den Inhalt des obigen Texts, stellen Sie Fragen oder antworten Sie auf Fragen anderer.

Wichtig: Felder mit einem *-Stern müssen ausgefüllt werden.