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EGSB-Projekt

Erfolgreiche gehörlose und schwerhörige Menschen im Beruf

Welche Faktoren tragen wesentlich dazu bei, dass gehörlose und schwerhörige Menschen beruflich erfolgreich sind?

zum EGSB-Projekt

Inhaltsbereich

Teilhabe und Lebenswelt

Im Sozialgesetzbuch 1 (SGB I) sind Ziele für Leistungen an behinderte Menschen aufgestellt: Behinderte Menschen sollen selbst über ihr Privatleben, über ihre Ausbildung und ihre Arbeit entscheiden können. Sie sollen sich wie Andere am Leben in der Gesellschaft beteiligen können. Die Rechte auf Selbstbestimmung und Teilhabe stehen im Gesetz.

Gehörlose und schwerhörige Menschen mit zusätzlichem Handicap bekommen "Leistungen zur Teilhabe" nach den Satzungen der Rehabilitationsträger. Das bedeutet:

  • Man soll eine Behinderung abwenden oder vermindern, wenn das möglich ist.
  • Man soll eine Verschlechterung oder Pflegebedürftigkeit verhindern.
  • Der behinderte Mensch soll eine bezahlte Arbeit haben.
  • Die Teilhabe am Arbeitsleben soll sicher sein und
  • die Arbeit soll den Neigungen und Fähigkeiten der gehörlosen, schwerhörigen oder taubblinden Menschen entsprechen.
  • Die ganzheitliche persönliche Entwicklung und Bildung soll unterstützt werden und
  • die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft soll ermöglicht werden.
  • Die gehörlosen und schwerhörigen Menschen mit zusätzlichem Handicap sollen selbstständig leben können.
  • Die Leistungen sollen verhindern, dass die gehörlosen und schwerhörigen Menschen benachteiligt werden.

Wichtiger Hinweis!

Wer Probleme hat und eine Leistung beantragen will, kann sich damit an die Gemeinsamen Servicestellen der Rehabilitationsträger wenden.

Die Adressen finden Sie unter: Gemeinsame Servicestellen in Deutschland

Auch die Verbände der Behinderten können informieren und die Betroffenen im Streitfall sogar vor Gericht vertreten. Die Adressen finden Sie unter Adressen suchen.

Gesetze

§10 Sozialgesetzbuch 1, Sozialgesetzbuch 9, Gesetze gegen Diskriminierung, UN-Behindertenrechtskonvention.

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