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Das EGSB-Projekt sucht „erfolgreiche gehörlose und schwerhörige Menschen im Beruf“.

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Inhaltsbereich

Beratung hörgeschädigter Menschen - Maßnahmen und Konzepte zur Qualitätsverbesserung

Integrationsfachdienste (IFD) beraten schwerbehinderte Menschen zu allen Bereichen des Arbeitslebens und helfen, geeignete Arbeitsplätze zu vermitteln oder einzurichten. Sie können auch Schüler beim Übergang von der Schule in den Beruf betreuen und beraten.

Oft haben IFD-Beraterinnen und –Berater wenig Erfahrung mit den Problemen von hörgeschädigten Menschen am Arbeitsplatz. Sie können keine oder nur wenig Gebärdensprache.

Deshalb hat das Bildungszentrum für Hörgeschädigte eine Fortbildungsmaßnahme entwickelt, in der Beraterinnen und Berater alles lernen, damit sie hörgeschädigte Menschen gut beraten.

Fortbildung für Beraterinnen und Berater:

Die Fortbildung hat zwei Teile:

  1. Theorie

    Themen sind die verschiedenen Arten der Hörschädigung und deren Auswirkung auf den Arbeitsplatz, Hilfen und Hilfsmittel, Kultur der Gehörlosen und Hörgeschädigten. Die Teilnehmer lernen auch, was sie bei der Vorbereitung, Vermittlung und Sicherung des Arbeitsplatzes beachten müssen.
    (Der Theorie-Teil wurde entwickelt von QUINT, Institut für Qualifizierung und Beratung zur Integration hörgeschädigter Menschen.)

  2. Sprache

    In einem Anfänger- oder Fortgeschrittenenkurs können die Teilnehmer die Gebärdensprache lernen oder verbessern. Sie können auch Lautsprachbegleitende Gebärden (LBG) Lernen.
    (Der sprachliche Teil wurde entwickelt von LINGS, Landesinstitut für Gebärdensprache in Nordrhein-Westfalen – auch in Gebärdensprache.)

Besonderheit dieser Fortbildung:

Der Unterricht wird immer von einem Team durchgeführt. Ein hörender und ein hörgeschädigter Lehrer unterrichten gemeinsam. Die Teilnehmer erleben so ganz unmittelbar, wie hörgeschädigte und hörende Menschen gut miteinander kommunizieren können.

Dauer

290 Stunden in insgesamt 20 Monaten.

Erfahrungen der Teilnehmer

In einer Befragung nach der Fortbildung antworteten fast alle Teilnehmer, dass sie hörgeschädigte Menschen nun besser beraten können. Nur 3 Personen von 27 wünschten sich noch mehr Informationen und Übung.
Insgesamt verbessert also die Fortbildung die Qualität der Beratung deutlich.

Quelle

Becker, Claudia; Gelhardt, Anne; Kaul, Thomas; Menzel, Frank; Piel, Petra; Rodeck, Judith Beratung hörgeschädigter Menschen - Maßnahmen und Konzepte zur Qualitätsverbesserung. In: hörgeschädigte kinder, 1/2006, S. 12-17

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