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Das EGSB-Projekt sucht „erfolgreiche gehörlose und schwerhörige Menschen im Beruf“.

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Meister-Bafög

Das Meister-Bafög ermöglicht die Förderung einer Aufstiegsfortbildung, wenn die Teilnahmevoraussetzungen vorliegen.

Voraussetzungen

Gefördert werden Fortbildungen zu Handwerks- oder Industriemeistern, Technikern, Fachkaufleuten, Fachkrankenpflegern, Betriebsinformatikern, Programmierern, Betriebswirten und vergleichbare Qualifikationen.

Aber nicht jede Fortbildung, die beruflich von Nutzen ist und eine Höherqualifizierung beinhaltet, wird mit dem Meister-BAföG gefördert. Fortbildungsabschlüsse oberhalb der Meisterebene (wie zum Beispiel ein Hochschul- oder Fachhochschulabschluss) werden nicht gefördert. Auch wenn man einen Berufsfachschul-Abschluss macht, kann dieser nicht über das Meister-BAfÖG gefördert werden, auch wenn er eine Höherqualifizierung beinhaltet.

Der angestrebte Fortbildungsabschluss muss folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Abgeschlossene Ausbildung in einem anerkanten Ausbildungsberuf oder ein vergleichbarer Berufsabschluss (Beruf nach dem Berufsbildungsgesetz, der Handwerksordnung oder ein anderer bundes- oder landesrechtlich anerkannter Beruf).
  • Der Fortbildungsabschluß muss über dem Niveau einer Facharbeiter-, Gesellen-, Gehilfenprüfung oder eines Berufsfachschulabschlusses liegen.
  • Die Maßnahme muss gezielt auf eine Fortbildungsprüfung nach dem BBiG, der HWO oder auf gleichwertige Abschlüsse nach Bundes- oder Landesrecht vorbereiten.
  • Die Antragsteller dürfen noch nicht über eine berufliche Qualifikation verfügen, die höher ist als der angestrebte Fortbildungsabschluss (zum Beispiel ein Hochschulabschluss).
  • Menschen mit einer anderen Staatsangehörigkeit müssen eine Daueraufenthaltserlaubnis haben, um gefördert zu werden.

Welche Regeln gelten für die Förderung?

Welche Regeln im Einzelnen gelten, finden sie hier: Regelungen des Meister-BAföG

Wo kann man den Antrag stellen und sich beraten lassen?

Informationen bekommen behinderte Menschen vom Integrationsfachdienst. Die komunalen Ämter für Ausbildungsförderung am Wohnort sind für die Förderanträge zuständig.
Wenn man wissen will ob man einen Anspruch auf Förderung hat, dann fragt das Amt für Ausbildungsförderung.

Die Adressen der Ämter finden Sie hier: Ämter für Ausbildungsförderung.

Quelle

Informationen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zum Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz

Gesetz

Gesetzestext Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG).
Das ehemalige AFBG wurde verbessert durch das Zweite Gesetz zur Änderung des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (2. AFBGÄndG). Dieses Gesetz gilt seit dem 1.7.2009 und ist bei der obigen Darstellung berücksichtigt.

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