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Geschichte des imh-Portals

Von 1998 bis 2004 gab es an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg unter Leitung von Prof.Dr. Manfred Hintermair mehrere Forschungsprojekte, die sich mit der Situation von Eltern hörgeschädiger Kinder befassen.

Zum Beispiel das Projekt „Soziale Unterstützungssysteme von Familien mit hörgeschädigten Kindern“ (SFH). Zentraler Gegenstand des Projektes war die Frage, welche Personen in ihrem Umfeld Eltern hörgeschädigter Kinder als unterstützend bzw. belastend erleben und was die Gründe hierfür sind. Veröffentlichung:

Hintermair, M., Lehmann-Tremmel, G., Meiser, S. (2000): Wie Eltern stark werden. Hamburg: Verlag Hörgeschädigte Kinder.

Weitere Projekte mit ähnlicher Themenstellung folgten. Besonders wichtig für die Entstehung des imh-Projektes war ein Forschungsprojekt, das sich mit der Situation der Familien von mehrfachbehinderten hörgeschädigten Kindern befaßte. Darüber gab es mehrere Veröffentlichungen, unter anderem:

Hintermair, M., Hülser, G. (2004a). Familien mit mehrfachbehinderten hörgeschädigten Kindern. Eine Analyse aus der Sicht betroffener Eltern. Heidelberg: Median Verlag.

Als Ergebnis und Schlußfolgerung dieses Projektes wurde eine Vielzahl von Handlungsnotwendigkeiten aufgezeigt. Dabei wurde als vordringlichster Wunsch der betroffenen Familien ein wesentlich verbessertes und vor allem besser vernetztes Informations-, Beratungs- und Unterstützungssystem festgehalten.

Die praktische Konsequenz war es, ein Internetportal speziell für die Eltern mehrfachbehinderter hörgeschädigter Kinder sowie für die Betroffenen selbst zu planen.

Projekte imh und h-plus

Die Mittel für das Internetprojekt wurden im Jahr 2005 beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales beantragt und 2006 bewilligt.

In der ersten Jahreshälfte von 2006 wurden Verträge zwischen den Kooperationspartnern Pädagogische Hochschule Heidelberg und dem Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) der Evangelischen Akademie Volmarstein geschlossen.

Am 1. Juli 2006 konnte das imh-Projekt starten. Mit Energie wurde im FTB Wetter an dem informationstechnischen Aufbau, der Auswahl und Installation der Software für das Internetportal, am Layout und der Programmierung der Datenbanken gearbeitet, während in Heidelberg an einer Elternbefragung, einer Institutionenbefragung, an Literatur- und Internetrecherchen, an einer Adressendatenbank, an der Menüstruktur und an den Texten für das Portal gearbeitet wurde. Zusammengefasst: Aktuelle Informationen wurden recherchiert und in Informationen für das Portal verwandelt.

Im Jahr 2007 wurden außerdem Kooperationspartner für die Erstellung von Gebärdensprachvideos gesucht und gefunden: Seitdem arbeitet das Projekt mit zwei Unternehmen zusammen, die Gebärdensprachvideos erstellen: Der Gebärdensprachschule SehenVerstehen aus Heidelberg (neuer Name: GebärdenVerstehen) und dem dgs-werk von Achim Feldmann aus Mühlheim. Im März 2008 wurden dann die ersten Videos ins Portal eingestellt.

Am 23.04.2008 um 12.13 Uhr war das Portal erstmals online für die Öffentlichkeit zu sehen. Es hatte zu diesem Zeitpunkt den Namen www.hoergeschaedigt-plus.de

Für den weiteren Ausbau der Informationen hat das BMAS im Jahr 2008 ein neues Projekt namens h-plus bewilligt, das bis Dezember 2010 arbeiten soll.

Am 08.11.2008 entstand der neue Namen des Portals, der aus den beiden Projektnamen imh und h-plus zusammengesetzt ist: www.imhplus.de. Außer dem Namen sollte sich noch vieles mehr ändern: Es wurde an einem vollständigen Relaunch gearbeit, der die EDV-Technik im Hintergrund neu strukturiert und dem Portal im Frontend ein neues Aussehen gibt. Durch die verfeinerte Technik wurde es möglich, dass man von Gebärdensprachvideo zu Gebärdensprachvideo und von leichter Sprache zu leichter Sprache verlinken kann.

Am 1.6.2010 um 11:35h ging das neue Portal imhplus.de neu überarbeitet an den Start.

Im Oktober 2010 wurde es mit dem ersten Preis des Südwestfalen-Awards 2010 (SIHK-Award) ausgezeichnet als beste Website in der Kategorie "Non profit". Mehr dazu: Auszeichnung für das imh-Portal

Danachn arbeiteten wir an Informationen zu den Werkstätten für Behinderte und zu neuen Beschäftigungsformen (wie Integrationsprojekte usw.).

Seit 2011 ist das Projekt beendet und es sind nur noch kleine Aktualisierungen möglich.

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