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EGSB-Projekt

Sind Sie beruflich erfolgreich?

Das EGSB-Projekt sucht „erfolgreiche gehörlose und schwerhörige Menschen im Beruf“.

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Inhaltsbereich

Unterstützte Beschäftigung

Ziel der unterstützten Beschäftigung ist eine bezahlte Arbeit in einem Betrieb oder einer Behörde. Der behinderte Mensch bekommt Geld nach dem Tarif. Er bezahlt alle Beiträge für die Sozialversicherung.

Für wen ist unterstützte Beschäftigung geeignet?

  • Behinderte Menschen aus der Werkstatt, die lieber auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten möchten
  • Behinderte Menschen aus der Werkstatt, die mit Unterstützung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten können
  • Behinderte Menschen, die in der Förderschule und in der Werkstufe sehr gut gelernt haben

Wie wird es gemacht?

  1. Ein behinderter Mensch möchte in einem Betrieb oder in einer Behörde arbeiten.
  2. Arbeitsagentur und Integrationsfachdienst kennen die Möglichkeiten des behinderten Menschen. Sie prüfen und testen.
  3. Zuerst sucht man einen Arbeitsplatz in einer Firma.
  4. Dann arbeitet der behinderte Mensch an diesem Arbeitsplatz. Er wird von einem Trainer unterstützt. Der Trainer kennt die Arbeit und hilft dem Arbeiter mit Behinderung beim Lernen. Das ist sehr wichtig. Ein Trainer und ein behinderter Mensch arbeiten zusammen.
  5. Es gibt einzelne Projekttage. Das sind Tage, an denen die Beschäftigten Schlüsselqualifikationen trainieren können. Projekttage finden nicht an der Arbeitsstelle statt.
  6. Man hat 24 Monate Zeit, die Arbeit am Arbeitsplatz im Betrieb zu lernen.
    Diese Lernzeit kann um 12 Monate verlängert werden.
  7. Man arbeitet normal im Betrieb. Manchmal kommt ein Trainer oder Betreuer vom Integrationsfachdienst.
  8. Der behinderte Mensch ist ein Arbeitnehmer auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

Wer ist zuständig?

In Phase 1 (Qualifizierung) ist die Agentur für Arbeit oder andere Rehabilitationsträger zuständig. Das Arbeitsamt finanziert eine Maßnahme zur individuellen beruflichen Qualifizierung (InbeQ). Ein Träger der Qualifizierung wird durch Ausschreibung gefunden.

In Phase 2 (Berufsbegleitung) sind die Integrationsämter und ihre Integrationsfachdienste zuständig. Sie regeln die behindertengerechte Austatttung des Arbeitsplatzes und den täglichen Hilfebedarf.

Gesetz

Gesetz zur unterstützten Beschäftigung im Sozialgesetzbuch 9

Erfahrungen?

Gibt es Erfahrungen, die gehörlose und schwerhörige Menschen mit zusätzlichem Handicap gemacht haben? Das IMH-Team bittet um Nachricht, zum Beispiel durch einen Kommentar am Ende dieser Seite.

Adressen

Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung - BAG UB e.V.

  • Visitenkarte herunterladen

    Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung e.V. - BAG UB
    Schulterblatt 36
    D- 20357 Hamburg

    main prefTelefon: 040-4325312-3
    faxFax: 040-4325312-5
    E-Mail:
    Website: http://www.bag-ub.de/

Von der BAG UB e.V. gibt es auch eine berufsbegleitende Weiterbildung zur Integrationsberaterin, zum Integrationsberater in Unterstützter Beschäftigung.

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