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Möglichkeiten für Werkstatt-Beschäftigte

Viele behinderte Menschen arbeiten in einer Werkstatt für behinderte Menschen.
Aber das Ziel ist, dass sie auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten sollen.

Beispiel:

Bärbel ist hörbehindert und sehbehindert.
Sie arbeitet seit ein paar Monaten in einer Werkstatt für behinderte Menschen.
Weil ihre Arbeit immer gut war, soll sie in Zukunft in einem normalen Betrieb arbeiten.
Man sagt auch: auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

Möglichkeiten zur Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt

1. Möglichkeit: Außenarbeitsplatz

Bärbel arbeitet in einer Firma oder bei einer Behörde außerhalb der Werkstatt.
Die Werkstatt bezahlt weiter den Arbeitslohn.

2. Möglichkeit: Integrationsfirma

Bärbel arbeitet in einer Integrationsfirma.
Dort arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.
Integrationsfirmen gibt es im Handwerk, beim Garten- und Landschaftsbau, in der Gastronomie oder in der Industrie.

Alle bekommen Lohn nach dem gleichen Tarif

3. Möglichkeit: Unterstützte Beschäftigung

Zuerst sucht ein Berater einen Arbeitsplatz, der zu Bärbel passt.
Dann lernt Bärbel direkt an diesem Arbeitsplatz.
Ein Trainer hilft ihr jeden Tag am Arbeitsplatz, 24 Monate lang.
Danach hilft der Integrationsfachdienst.

Bärbel bekommt ihren Arbeitslohn nach dem Tarif.
Sie bezahlt alle Beiträge für die Kranken- und Rentenversicherung.

4. Möglichkeit: Budget für Arbeit

In dem „Budget für Arbeit“ werden verschiedene Geldleistungen zusammengefasst.
Mit diesem Geld wird ein Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eingerichtet.
Ein Arbeitgeber bekommt das Geld, das sonst an die Werkstatt bezahlt wird.

Bärbel bekommt einen Arbeitsvertrag und auch den Arbeitslohn nach Tarif.

Das Budget für Arbeit gibt es nur in einigen Bundesländern.
Fragen Sie beim Integrationsamt, ob es in Ihrer Region dieses Modell gibt.

5. Möglichkeit: Beratung

Bärbel kann sich bei einem Integrationsfachdienst beraten lassen.
Hier bekommt sie viele Hilfen, damit sie arbeiten kann.
Man spricht dann von „arbeitsbegleitenden Hilfen“.

Nun kann Bärbel mit einer Beraterin überlegen, welche Möglichkeit für sie am besten ist.

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