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Das EGSB-Projekt sucht „erfolgreiche gehörlose und schwerhörige Menschen im Beruf“.

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Möglichkeiten für Werkstatt-Beschäftigte

Behinderte Menschen mit Hörschädigung und einem starken zusätzlichen Handicap arbeiten und lernen nach der Förderschule sehr oft in einer Werkstatt für behinderte Menschen.

Die behinderten Menschen arbeiten dann mit anderen behinderten Menschen zusammen. Meister, Sozialarbeiter und andere Mitarbeiter betreuen die Beschäftigten.

Ziel: Arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt!

Ziel einer Beschäftigung in einer WfbM ist immer, dass behinderte Menschen auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten. Man hat die Erfahrung gemacht, dass auch Menschen mit Hörschädigung und einem starken zusätzlichen Handicap auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten können.
Ein Beispiel ist das Modellprojekt QUBI. In diesem Projekt wurde untersuchtt, welche Hilfen hörbehinderte Menschen brauchen, damit sie in normalen Firmen arbeiten können.

Möglichkeiten zur Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt

- Außenarbeitsplatz

Man arbeitet in einer Firma oder bei einer Behörde außerhalb der Werkstatt für behinderte Menschen. Aber die Werkstatt bezahlt weiter den Arbeitslohn.

- Integrationsfirma

In einer Integrationsfirma arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Sie bekommen Lohn nach dem gleichen Tarif.
Integrationsfirmen sind normale Unternehmen im Handwerk, Garten- und Landschaftsbau, Gastronomie oder im Bereich Industriedienstleistungen. Integrationsfirmen werden gefördert, aber sie müssen auch Gewinn machen. Das Ziel der Integrationsfirmen ist die Einrichtung von Arbeitsplätzen für behinderte Menschen.

- Unterstützte Beschäftigung

Ziel der unterstützten Beschäftigung ist eine bezahlte Arbeit in einem Betrieb oder einer Behörde. Der behinderte Mensch bekommt den Tariflohn. Er bezahlt alle Beiträge für die Sozialversicherung. Und das geht so:
Zuerst sucht ein Berater einen Arbeitsplatz, der zum behinderten Menschen passt. Dann lernt der behinderte Mensch direkt an diesem Arbeitsplatz. Der Trainer hilft jeden Tag am Arbeitsplatz. Man lernt zusammen 24 Monate am Arbeitsplatz. Wenn die Lernzeit vorbei ist, dann hilft der Integrationsfachdienst.

- Budget für Arbeit

Wenn ein Budget für Arbeit eingerichtet wird, dann werden verschiedene Geldleistungen zusammengefasst und mit diesem Geld ein Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eingerichtet. Ein Arbeitgeber bekommt das Geld, das sonst an die Werkstatt bezahlt wird. Auch der Arbeitgeber bezahlt einen Teil. Der behinderte Mensch bekommt einen Arbeitsvertrag und wird nach dem Tariflohn bezahlt.
Das Budget für Arbeit ist ein Versuch. Man muss den Integrationsfachdienst fragen, weil es das Budget für Arbeit nur in einigen Bundesländern gibt.

- Beratung

Die Integrationsfachdienste unterstützen und beraten behinderte Menschen aus Werkstätten - zum Beispiel wegen arbeitsbegleitender Hilfen oder wenn Probleme auftreten.

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