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Rente

Mit der Rente finanziert man sein Leben, wenn man nicht mehr berufstätig sein kann.

Vorsorgearten

Zur Zeit gibt es drei Arten von Vorsorge für das Alter, die man machen kann:

  • gesetzliche Rentenversicherung: der Arbeitgeber überweist einen Teil des Lohnes in die Rentenversicherung
  • betriebliche Altersvorsorge: der Arbeitgeber gibt im Alter direkt Geld zur Rente hinzu und
  • private Altersvorsorge: man spart selbst für das Alter und der Staat hilft beim Aufbau mit Zulagen, Steuervorteilen und Beitrags-Senkungen in der Sozialversicherung (sog. Riester-Rente).

Diese drei Vorsorgearten kann man miteinander kombinieren.

Rentenarten

Es gibt folgende Renten, die man bekommen kann:

  • Altersrente (wenn man das Renteneintrittsalter erreicht hat)
  • Witwen-/Witwer-Rente (wenn der Ehepartner verstorben ist)
  • Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit (wenn man nicht mehr oder nur noch wenig arbeiten kann)

Regeln für die Rente von schwerbehinderten Menschen

  • Wenn man die volle Altersrente bekommen will, muss die Wartezeit von 35 Jahren erfüllt sein. In der Regel beginnt die Rente mit 67 Jahren.
  • Für schwerbehinderte Menschen beginnt die Altersrente schon früher, nämlich mit 60 Jahren.
  • Seit 2001 gilt: Für Behinderte, die nach dem 31.12.1940 geboren sind, wird das Renteneintrittsalter schrittweise bis zur Vollendung des 63. Lebensjahres angehoben (es gibt auch Unterschiede zwischen Menschen, die vor dem 01.01.1952 geboren sind oder nach dem 01.01.1952).
  • Bei Beginn der Altersrente muss die Schwerbehinderung anerkannt sein. Wer einem Schwerbehinderten nur gleichgestellt ist, kann seine Rente erst später bekommen.
  • Wenn man die Altersrente vorzeitig bekommen möchte, wird 0,3 Prozent von der Rente abgezogen für jeden Monat, den man die Altersrente früher in Anspruch nimmt.
    Beispiel: Angenommen, die Altersrente wäre 1000 Euro beim normalen Renteneintrittsalter. Wenn man 36 Monate früher in Rente geht, dann erhält man nur 1000 Euro minus 10,8 Prozent (36 Monate mal 0,3), also beträgt die Rente nur 892 Euro.
  • Um die vorzeitige Rente zu erhalten, darf man nicht mehr als einen bestimmten Betrag hinzuverdienen. Das nennt man Hinzuverdienstgrenze. Im Jahr 2009 waren das 400 Euro. Wer mehr verdient, erhält eine Altersrente mit Abzügen, eine sogenannte Teilrente. Für schwerbehinderte Menschen in Einrichtungen wie Werkstätten für behinderte Menschen gilt das nicht.

Beratung

Fragen Sie vor dem Rentenantrag bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle oder bei einem Versichertenberater. Dort kann man sich individuell beraten lassen: Gemeinsame Servicestellen.

Gesetzesänderung 2009

Das 3. Änderungsgesetz zum Sozialgesetzbuch 4 (SGB IV) enthält neue Regelungen. Zum Beispiel die gesetzliche Garantie, dass die Renten in Deutschland auch dann stabil bleiben sollen, wenn die Löhne sinken (zum Beispiel wegen Kurzarbeit). Diese Regelung soll die gesetzliche Rente sichern.

Informationen in Deutscher Gebärdensprache

Die Deutsche Rentenversicherung hat interessante Informationen zum Thema Rentenrecht barrierefrei für Gehörlose in Deutscher Gebärdensprache. Sie finden die Informationen, wenn Sie auf der Seite Deutsche Rentenversicherung den Menüpunkt "Gebärdensprachfilm" und dort das DGS-Symbol anklicken.

Informationen von der Deutschen Rentenversicherung

www.deutsche-rentenversicherung.de

Weitere Quelle: www.renten-fakten.de

Geschichtliches zur Rente

Das Leben im Alter war in früheren Zeiten durch die Familie und die Kinder gesichert. Im Mittelalter gab es schon Selbsthilfe-Einrichtungen, die eine Rente auf gemeinschaftlicher Grundlage organisierten. Im 19. Jahrhundert kam die gesetzliche Rentenversicherung hinzu.

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