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EGSB-Projekt

Erfolgreiche gehörlose und schwerhörige Menschen im Beruf

Welche Faktoren tragen wesentlich dazu bei, dass gehörlose und schwerhörige Menschen beruflich erfolgreich sind?

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Handwerksordnung

Sehr viele Berufe sind Handwerksberufe.
Zum Beispiel Tischler, Bäcker, Elektriker, Drucker und so weiter.
Für diese Berufe gibt es eine Ordnung.
Das ist die Handwerksordnung (HwO).

In der Handwerksordnung steht:

  • was ein Handwerker können muss, wenn er zum Beispiel als Bäcker arbeitet,
  • wie die Ausbildung für einen Handwerksberuf sein muss,
  • dass auch behinderte Menschen einen Handwerksberuf lernen können.

Besondere Regelungen für Behinderte

Die Handwerksordnung (§ 42HwO) und das Berufsbildungsgesetz (§ 66 BBiG) beachten die Bedürfnisse behinderter Menschen.
Sie sollen die gleiche Ausbildung machen können wie Nicht-Behinderte.

Ein Jugendlicher kann zum Beispiel sehr gut Autos reparieren.
Aber weil er eine Hör- und Sprachbehinderung hat, kann er die Fachbücher nicht so gut lesen.
Dann kann die Bewertung anders sein.
Die praktische Arbeit kann mehr bewertet werden als die Theorie.
Das gilt für die Ausbildung und für die Prüfung.

Wichtige Hinweise

  • Die Ausbildung kann für behinderte Auszubildende verändert werden.
    Aber zuerst muss man man genau prüfen:
    Gibt es Hilfen, mit denen die normale Ausbildung möglich ist?
    Zum Beispiel technische Hilfen oder eine längere Ausbildungszeit.
  • Die Ausbildung nach besonderen Regelungen für behinderte Auszubildende muss man bei der Kammer beantragen.

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