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Integrationsprojekte
In einem Integrationsprojekt arbeiten behinderte Menschen zusammen mit nicht-behinderten Menschen. Bis zur Hälfte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind schwerbehindert.
Das sind die Ziele von Integrationsprojekten
- Für den allgemeinen Arbeitsmarkt vorbereiten
Beispiel: Markus ist mehrfachbehindert.
Er hat ein paar Jahre in einer Werkstätte für Behinderte gearbeitet.
Das kann er gut und möchte jetzt auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten.
In einem Integrationsprojekt kann er sich gut darauf vorbereiten.
Hier bekommt er viele Hilfen. - Hilfe bei Problemen am Arbeitsplatz, zum Beispiel mit Gesprächen
Beispiel: Petra ist gehörlos und arbeitet in einem Integrationsprojekt.
Sie kommt mit der Arbeit gut zurecht.
Aber in den Pausen versteht sie nicht, was ihre Kolleginnen erzählen.
Sie fühlt sich ausgeschlossen.
Im Gespräch mit der Beraterin findet Petra eine Lösung. - Berufliche Weiterbildung
Beispiel: Silvia ist geistig behindert.
Sie arbeitet in einem Integrationsprojekt als Zimmermädchen.
Sie macht einen Kurs.
Jetzt kann sie auch im Restaurant Gäste bedienen. - Hilfe, wenn jemand eine Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sucht
Beispiel für ein Integrationsprojekt
Eine Bäckerei beschäftigt insgesamt 10 schwerbehinderte Menschen.
Einer davon ist gehörlos.
Er lässt sich durch den Krach der Maschinen nicht ablenken.
Deshalb kann er besonders gut die Backwaren kontrollieren.
Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite der Bäckerei Siebenkorn.
Förderung
Die Integrationsämter fördern Integrationsprojekte. Zum Beispiel soll ein Arbeitsplatz behindertengerecht eingerichtet werden. Dann hilft das Integrationsamt.
Weitere Informationen
Integrationsprojekte finden Sie in der Datenbank REHADAT.
Geben Sie im Suchfeld "Integrationsprojekte" ein.






