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Das EGSB-Projekt sucht „erfolgreiche gehörlose und schwerhörige Menschen im Beruf“.

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Inhaltsbereich

Berufliche Bildung in den Heider Werkstätten

weitere Inhalte:

In den Heider Werkstätten sind ungefähr 130 hörgeschädigte Menschen mit zusätzlichem Handicap beschäftigt. Die Beschäftigten und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gebärden. Auch andere Möglichkeiten der Kommunikation werden benutzt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Heider Werkstätten kennen die Fähigkeiten und Wünsche von gehörlosen und schwerhörigen Menschen besonders gut. Die Beschäftigten kommen aus Schleswig-Holstein und auch aus anderen Bundesländern

Berufliche Bildung in den Heider Werkstätten

In jedem Jahr kommen ungefähr acht neue Teilnehmer oder Teilnehmerinnen in den Berufsbildungsbereich. Der theoretische Teil der Ausbildung findet in einem Unterrichtsraum statt, die praktische Unterweisung im Arbeitsbereich. Im Unterrichtsraum sind auch die Übungsmaterialien für die theoretische Ausbildung der Beschäftigten.

Alle Fachleute (Werkstattleitung, die Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung, begleitende Dienste) treffen sich mit dem Teilnehmer oder der Teilnehmerin, um die berufliche Entwicklung zu besprechen.

Welche Ziele hat die beruflichen Bildung in der Werkstatt?

  • Das Ausbildungsteam stellt die beruflichen Interessen des Teilnehmers oder der Teilnehmerin fest.
  • Das Team beschreibt die Fähigkeiten und Kenntnisse, die der Teilnehmer oder die Teilnehmerin erlernt hat.
  • Der Teilnehmer oder die Teilnehmerin erlernt Fertigkeiten und Kenntnisse, die er für die Arbeit braucht.
  • Der Teilnehmer oder die Teilnehmerin entwickeln ihren Charakter.
  • Das Ausbildungsteam unterstützt den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt.

Was lernen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in der Werkstatt?

  • Kulturtechniken, das sind Lesen, Schreiben, Rechnen
  • Kernqualifikationen, das sind Fertigkeiten für die Arbeit
  • Arbeitsprozess-Qualifikation, zum Beispiel Werkstattgebäude und Wege bei der Arbeit kennenlernen
  • Schlüsselqualifikationen, zum Beispiel selbstständig arbeiten

In den Heider Werkstätten gibt es im Berufsbildungsbereich einen Grundkurs und einen Aufbaukurs. Es gibt auch Fördermaßnahmen für einzelne Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Wie geht es nach der Ausbildung weiter?

Viele Teilnehmende gehen nach 2 Jahren in den Arbeitsbereich der Werkstatt. Andere Teilnehmende besuchen andere berufsbildende Maßnahmen. Einige Teilnehmer und Teilnehmerinnen arbeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt. Dazu machen sie ein Praktikum.

Weiterbildung am Arbeitsplatz einmal in der Woche

  • Gebärdenwortschatz, Gebärden der Fachsprache
  • Förderung der allgemeinen Bildung, zum Beispiel zur Politik
  • Förderung der Kommunikationsmöglichkeiten der Beschäftigten
Quelle

Kirsten Ebert & Ute Münchberger (2006) Berufliche Bildung in Werkstätten für behinderte Menschen am Beispiel der Heider Werkstätten. In: Hörgeschädigte Kinder, 43. Jg., 2, S. 70-73.

Adresse der Heider Werkstätten

  • Visitenkarte herunterladen

    Heider Werkstätten - Werkstatt für behinderte Menschen der Stiftung Taubstummenanstalt Hamburg
    Hinrich-Schmidt-Str. 38-40
    D- 25746 Heide

    main prefTelefon: 0481-8599-0
    faxFax: 0481-8599-34
    E-Mail:
    Website: http://www.taubstummenanstalt-in-hamburg.de/heide/wfb/

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