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Bafög - Bundesausbildungsförderungsgesetz

Eine Ausbildung kostet viel Geld. Man verdient noch kein Geld, muss aber Wohnung, Essen, Kleidung, Lehrbücher und so weiter bezahlen. Aber auch Menschen mit wenig Geld sollen eine gute Ausbildung machen können, damit sie später einen Beruf haben und selbstständig leben können.

Wer bekommt Bafög?

Studierende an Hochschulen und Universitäten und Schüler an einigen Schulen (siehe Liste unten)

  • wenn die Eltern oder Ehepartner wenig Geld haben
  • wenn sie nicht älter sind als 30 Jahre
    (Ausnahme: Jemand kann wegen einer Krankheit erst später studieren.)
  • wenn sie während der Ausbildung Leistungsnachweise bringen, zum Beispiel Semesterscheine oder Zeugnisse.

Wo und wie können Sie Bafög beantragen?

BAföG müssen Sie schriftlich beantragen. Anträge bekommen Sie im Internet oder bei allen Ämtern für Ausbildungsförderung - oder beim Studentenwerk der Universität.

Welche Förderungsarten gibt es?
  • Schülerinnen und Schüler bekommen Bafög als Vollzuschuss. Sie müssen das Geld nicht zurückzahlen.
  • Studierende und Auszubildende an Höheren Fachschulen und Akademien bekommen Bafög grundsätzlich zur Hälfte als Zuschuss und zur Hälfte als zinsloses Darlehen.

BAföG-Sonderregelungen für behinderte Menschen.

  • Die Eltern bekommen einen höheren Freibetrag, wenn sie einen Antrag auf einen Härtefreibetrag stellen. Dann kann die Förderung höher sein, bzw. kann überhaupt bewilligt werden.
  • Die Leistungsnachweise können zu einem späteren Zeitpunkt gebracht werden.
  • Man kann Bafög auch länger als die Regelstudienzeit bekommen. Das muss man aber begründen. Mögliche Gründe sind zum Beispiel, wenn es keine oder ungenügende Hilfsmittel gab.
  • Bei der Rückzahlung des Darlehens können Bafög-Empfänger mit Behinderung beantragen, dass sie für Hilfsmittel mehr Geld brauchen. Dann kann die Rückzahlung individuell geregelt werden.

Bei diesen Schulen kann man BAföG bekommen (nach BAföG §2)

  1. Weiterführende allgemeinbildende Schulen ab Klasse 10 (Haupt-, Real- und Gesamtschulen, Gymnasien)
  2. Berufsfachschulen ab Klasse 10, auch berufliche Grundbildung, zum Beispiel Berufsvorbereitungsjahr BVJ)
  3. Fach- und Fachoberschulklassen
  4. Berufsfachschulklassen und Fachschulklassen, wenn sie mindestens zwei Jahre dauern und man einen Berufsabschluss macht
  5. Abendhauptschulen, Berufsaufbauschulen, Abendrealschulen, Abendgymnasien und Kollegs
  6. Höheren Fachschulen und Akademien
  7. Hochschulen

Achtung: Bei den Schulen 1 bis 3 bekommt man nur BAföG, wenn man nicht bei den Eltern wohnen kann.

Hinweis!

Berufsschulen und Ausbildungen nach dem dualen System werden nicht nach BAföG gefördert.

Weitere Informationen und Beispiele

Das neue BAföG

Hier können Sie das zuständige Amt für Ausbildungsförderung finden.

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