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EGSB-Projekt

Erfolgreiche gehörlose und schwerhörige Menschen im Beruf

Welche Faktoren tragen wesentlich dazu bei, dass gehörlose und schwerhörige Menschen beruflich erfolgreich sind?

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Inhaltsbereich

Berufsbildungsgesetz

Ein Tischler aus Niedersachsen lernt in der Ausbildung das Gleiche wie ein Tischler aus Bayern.
Das ist so, weil es ein Berufsbildungsgesetz gibt.

Richtlinien im Berufsbildungsgesetz

Es gibt Richtlinien für diese Bereiche:

1. Vorbereitung für die Berufsausbildung:

Zum Beispiel kann man einen Förderlehrgang oder einen Qualifizierungslehrgang machen.
Im Berufsbildungsgesetz steht, was man in diesen Lehrgängen lernt.

2. Berufsausbildung

Es gibt anerkannte Ausbildungsberufe.
Das sind Berufe mit einer Ausbildungsordnung.
Hier steht zum Beispiel:

  • Was muss man alles lernen, wenn man Tischler werden will.
  • Wie lange dauert die Ausbildung?
  • Wie viele Stunden Fachunterricht gibt es in der Berufsschule?
  • Welche Prüfungen gibt es am Ende der Ausbildung?
3. Fortbildung

In jedem Beruf muss man sich fortbilden.
Zum Beispiel kann ein Tischler einen Schrank bauen.
10 Jahre nach seiner Ausbildung muss er lernen, den Schrank mit dem Computer zu zeichnen.
Dann macht er eine berufliche Fortbildung.

4. Umschulung

In der beruflichen Umschulung lernt man einen neuen Beruf.
Wenn ein Tischler zum Beispiel krank wird, weil eine Allergie auf Holzstaub bekommen hat.
Dann muss er eine Umschulung machen.
Dann kann er weiter arbeiten, aber in einem neuen Beruf.

Berufsausbildung behinderter Menschen

Im Berufsausbildungsgesetz steht, dass man auf die Behinderung Rücksicht nehmen muss.
Das bedeutet zum Beispiel:

  • Die Prüfungen müssen behindertengerecht sein.
  • Der Behinderte darf technische Hilfsmittel benutzen.
  • Die Ausbildungszeit kann verlängert werden.
  • Die Prüfungszeit kann verlängert werden.
  • Gehörlose Auszubildende können einen Gebärdensprachdolmetscher nehmen.
  • Behinderte Menschen können eine Berufsvorbereitung machen, zum Beispiel einen Förderlehrgang.

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