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EGSB-Projekt

Sind Sie beruflich erfolgreich?

Das EGSB-Projekt sucht „erfolgreiche gehörlose und schwerhörige Menschen im Beruf“.

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Inhaltsbereich

Berufsbildungsbereich (WfbM)

Nach dem Eingangsverfahren wechseln die neuen Beschäftigten in den Berufsbildungsbereich der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM). Dort lernen sie zusammen mit einem Ausbilder oder in einer Gruppe. Zuerst besucht der Beschäftigte den Grundkurs, danach besucht er den Aufbaukurs. Der Grundkurs dauert normalerweise 12 Monate, der Aufbaukurs dauert nochmal 12 Monate. Im Berufsbildungsbereich bekommen die Menschen ein Ausbildungsgeld.

Ziel der Kurse

Der behinderte Mensch muss so viel lernen, dass er in der Werkstatt oder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten kann. In der Werkstättenverordnung steht: "Sie (Die Werkstatt) fördert die behinderten Menschen so, dass sie in der Lage sind, wenigstens ein Mindestmaß wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung (....) zu erbringen" (SchwbWV §4).

Was lernt man im Grundkurs?

  • Wissen über Materialien
  • Gebrauch von Werkzeugen bei einfachen Arbeiten
  • Arbeitsablauf bei einfachen Arbeiten
  • Zusammenarbeit mit anderen Beschäftigten

Was lernt man im Aufbaukurs?

  • Benutzung von Maschinen
  • Arbeit unter Belastung
  • Arbeitsablauf bei verschiedenen Arbeiten in der Werkstatt
  • Zusammenarbeit mit anderen Beschäftigten

Nach dem Ende der Kurse schreiben die Kursleiter und das Fachpersonal die Leistungen der Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer in den Eingliederungsplan. Das Fachpersonal soll auch Ziele und Methoden der Kurse im Eingliederungsplan dokumentieren.

Wer bewertet den Erfolg der Kurse?

Der Fachausschuss muss dem Rehabilitationsträger erklären, dass der behinderte Mensch den Kurs erfolgreich besucht hat. Er muss auch beschreiben, wie es weitergehen kann. Möglichkeiten sind zum Beispiel:

  • einen weiterbildenden Lehrgang besuchen
  • im Arbeitsbereich der Werkstatt arbeiten
  • in einem Integrationsprojekt arbeiten
  • auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten

Wenn der behinderte Mensch den Kurs nicht erfolgreich besucht hat, dann muss der Fachausschuss entscheiden, ob die Kurse wiederholt werden sollen. Er muss auch andere Maßnahmen vorschlagen. Der Rehabilitationsträger muss alle Maßnahmen genehmigen.

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