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Das EGSB-Projekt sucht „erfolgreiche gehörlose und schwerhörige Menschen im Beruf“.

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Praktikum

Durch ein Praktikum kann man einen ersten Einblick in die Berufspraxis bekommen. Man kann ausprobieren, ob der Beruf zu den eigenen Interessen passt. Man lernt den Arbeitsplatz, die Arbeitsabläufe und Arbeitsaufgaben kennen.
Die Praktikanten bekommen einfache Auträge, so dass sie auch mitarbeiten können. Meistens macht das Mitarbeiten mehr Spaß, als nur zusehen. Aber der Schwerpunkt im Praktikum liegt auf dem Lernen.

Praktika können unterschiedlich lang dauern. Manchmal nur eine Woche, manchmal mehrere Monate.
In der Regel gilt bei Praktika im Rahmen einer Ausbildung, dass man kein Geld bekommt. Manche Betriebe bezahlen aber auch einen geringen Lohn als Anerkennung.

Verschiedene Arten von Praktika

Betriebspraktikum für Schüler

In der 8. und 9. Klasse der Haupt- und Realschule und in der 11. Klasse des Gymnasiums können Schüler und Schülerinnen ein Praktikum in einem Ausbildungsbetrieb machen. Ein Praktikum kann die Chancen auf einen Ausbildungsplatz verbessern. In manchen Bundesländern sind Betriebspraktika für Schüler vorgeschrieben. Sie werden meist von der Schule organisiert und dauern mindestens zwei Wochen.

Schnupperpraktikum

Ein Schnupperpraktikum ist ein kurzes Praktikum von 3 bis 5 Tagen. Schülerinnen und Schüler können sich im Schnupperpraktikum einen ersten Eindruck von einem Berufsfeld verschaffen.

Praktikum in der Berufsvorbereitung

Zu den Maßnahmen zur Berufsvorbereitung der Agentur für Arbeit gehören auch Praktika. Der Integrationfachdienst oder das Reha-Team der Agentur für Arbeit organisieren die Praktikumsstellen für behinderte Menschen.
Beispiel: Benjamin macht Frühaufsteher-Praktikum

Betriebspraktikum während der Ausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen

Wenn man zum Beispiel eine Ausbildung in einem Berufsbildungswerk oder in einem Berufsförderungswerk macht, dann gehören auch Betriebspraktika zur Ausbildung dazu.

Anerkennungspraktikum

In manchen Berufen muss man nach Abschluss der theoretischen und praktischen Ausbildung ein Anerkennungspraktikum machen. Erst dann wird der Berufsabschluss anerkannt.

Praktikum im Studium

Praktika sind bei vielen Studienfächern im Studienplan vorgeschrieben. Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben, Bad Kreuznach e.V. vermittelt barrierefreie Praktikumsplätze für behinderte Studierende.

Vorteile

Bei der Integration von Menschen mit Behinderung ins Arbeitsleben spielen Praktika eine wichtige Rolle. Wissenschaftliche Untersuchungen haben bestätigt, dass die Chancen behinderter junger Menschen gößer sind auf eine Einstellung, wenn der Betrieb den Bewerber oder die Bewerberin zuvor schon in einem Praktikum oder einer Probebeschäftigung kennen lernen konnte.

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