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Hör- und Lernprobleme

Lernprobleme hat jeder. Jeder hat Stärken und Schwächen. Manche haben Lernprobleme im Bereich Mathematik, aber nicht im Bereich Musik. Andere haben Lernprobleme in bestimmten Situationen und in anderen Situationen nicht. Manche Menschen haben viele Lernprobleme, manche wenige. Auch Lernen kann man lernen!

Aber nicht alle Menschen haben gleich viel Unterstützung beim Lernen-lernen. Manche Kinder haben Lernprobleme, weil sie in ihrer Umgebung nicht gut gefördert wurden. In der Schule werden Kinder aus sozial benachteiligten Familien besonders häufig auf die Förderschule geschickt, Kinder von Familien mit hohem Bildungsniveau aber seltener. Dazu gibt es viele wissenschaftliche Untersuchungen.

Anregungen gibt es bei Mensch zuerst - Netzwerk People First.
Dies ist ein Verein von und für Menschen mit Lernschwierigkeiten.
Das sind Menschen, die nicht "geistig behindert" genannt werden wollen.
Sie benutzen den Begriff "Menschen mit Lernschwierigkeiten".
Mehr dazu bei: Mensch zuerst.

In der Schule wurden die Lernprobleme bislang so gehandhabt, dass

beschult wurden.

Kinder mit Lernproblemen wurden aus diesem Blickwinkel einerseits als Menschen angesehen, die besondere Förderung benötigen, aber auch als Menschen, durch die die Erfüllung der Lehrpläne in der Regelschule gestört wird. Kinder mit Lernproblemen benötigen jedoch den Umgang mit anderen Kindern, denn Kinder lernen sehr viel voneinander. Das Niveau an den Förderschulen ist vergleichsweise gering und in der kommunikative Vermittlung werden für Kinder mit starken Lernproblemen teilweise sprachlich reduzierte Kommunikationsformen wie Unterstützte Kommunikation (UK) oder vereinfachte Gebärden ohne DGS eingesetzt.

Dies soll nach der UN-Behindertenrechtskonvention neu geregelt werden: Denn nach dieser Konvention haben alle Kinder das Recht, eine Regelschule zu besuchen und Bildung auf bestmöglichen Niveau zu bekommen.

Gehörlose und schwerhörige Menschen bekommen nach dem Willen der UN-Behindertenrechtkonvention die Möglichkeit, mit Hilfe von Gebärdensprache DGS dem Unterricht zu folgen. Dies ist auch für gehörlose Kindern mit starken Lernproblemen gut. Andere Kinder können auf diese Weise ebenfalls Gebärdensprache lernen: eine Kommunikation von allen mit allen kann aufgebaut werden. Hierdurch könnten zumindest diejenigen Lernprobleme beseitigt werden, die lediglich auf der fehlenden Verständigung beruhten.

Andere Lernprobleme lassen sich dadurch nicht lösen, sie erfordern andere Zugangsmöglichkeiten und psychosoziale Fähigkeiten auf allen Seiten: Interesse, Kommunikation, Rücksicht, Verständnis, Bejahung von Herausforderungen, Kreativität und Erfindungsgabe, die Veränderung von schulischen Rahmenbedingungen wie Alters-Klassen, Benotungssystemen und Lehrplänen und vieles mehr. Alles, was die gemeinsame Entwicklung von Kindern mit besonderen Bedrüfnissen und anderen Kindern behindert, soll im Bewußtsein der Öffentlichkeit in Frage gestellt werden. Eine Welt für alle - so die UN-Behindertenrechtskonvention.

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