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Das EGSB-Projekt sucht „erfolgreiche gehörlose und schwerhörige Menschen im Beruf“.

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Inhaltsbereich

Arbeit und Arbeitslosigkeit

Baustellenhelm unter dem Arm

Arbeit ist für alle Menschen sehr wichtig.
Für die Arbeit bekommt man Geld.
Man kann sich etwas kaufen.
Man trifft andere Menschen und hat Kontakt.
Dazu sagt man: Teilhabe am Arbeitsleben.

Wenn man keine Arbeit hat, dann ist man arbeitslos.
Man hat weniger Geld, weil man Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe bekommt.

Im Gesetz steht: Behinderte Menschen sollen Arbeit haben.
Deshalb gibt es viele Möglichkeiten der Unterstützung.

Es gibt es zwei Arten der Arbeit:
Arbeit, für die man Geld bekommt
  • Arbeit in einer Firma oder bei einem Amt. Man hat einen Chef oder eine Chefin.
  • Man arbeitet selbstständig.
    Man ist selbst der Chef oder die Chefin.
  • Behinderte Menschen können auch in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeiten.
  • Wer keine bezahlte Arbeit hat, der ist arbeitslos. Man muss dann Arbeit suchen.
Arbeit, für die man kein Geld bekommt
  • Hausarbeit im eigenen Haushalt
  • Erziehung von Kindern
  • Pflege von kranken Menschen in der Familie
  • Arbeit im Verein. Zum Beispiel machen die Mitglieder von Gehörlosenvereinen Arbeit für andere Menschen.
    Man sagt: Diese Arbeit ist gemeinnützige Arbeit.

Für behinderte Menschen gibt es viele persönliche und technische Hilfen am Arbeitsplatz.
Das sind die begleitenden Hilfen im Arbeitsleben.

Beispiel: Christoph ist fast gehörlos. Die Verständigung mit seinen hörenden Kollegen und Kolleginnen ist schwierig. Dann bekommt er vom Integrationsamt kommunikative Hilfen.

Arbeitslosigkeit

Wer keine bezahlte Arbeit hat, der ist arbeitslos. Man muss dann Arbeit suchen. Man muss sich bei der Arbeitsagentur melden.

Wer arbeitslos ist, der bekommt Arbeitslosengeld oder Arbeitslosengeld II .
Arbeitslose Menschen haben weniger Geld und müssen sparen.
Sie müssen selbst nach Arbeit suchen und alle Arbeiten machen, die sie tun können.
Die Integrationsfachdienste müssen den behinderten Menschen bei der Arbeitssuche helfen.

Wichtig!

Fragen Sie immer Ihren Integrationsfachdienst!
Gehörlose und schwerhörige Menschen bekommen Hilfen zum Beispiel in diesen Fällen:

  • wenn sie Probleme am Arbeitsplatz haben,
  • wenn sie eine Kündigung bekommen sollen,
  • wenn sie Arbeit suchen.

Wenn Sie wissen, dass Ihre Arbeit endet, dann müssen Sie sich schon drei Monate vor dem Ende der Arbeit bei der Agentur für Arbeit melden!

Alle gehörlosen und schwerhörigen Menschen haben dabei ein Recht auf Gebärdensprachdolmetscherinnen und Gebärdensprachdolmetscher.
Oder auf andere Personen, die bei der Kommunikation helfen.

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