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EGSB-Projekt

Sind Sie beruflich erfolgreich?

Das EGSB-Projekt sucht „erfolgreiche gehörlose und schwerhörige Menschen im Beruf“.

zum EGSB-Projekt

Inhaltsbereich

imh plus
Übergangsgeld

Das Übergangsgeld ist eine Förderung zur Teilhabe am Arbeitsleben für behinderte Menschen oder für Menschen in der medizinischen Rehabilitation, wenn sie keinen Anspruch mehr haben auf Entgeltfortzahlung.

Voraussetzungen für das Übergangsgeld
  1. Vorbeschäftigungszeit
    Man muss in den letzten 3 Jahren vor der Teilnahme an der beruflichen Bildungsmaßnahme mindestens 12 Monate in einer gearbeitet haben.
  2. Anspruch auf oder
    Man muss diese Leistungen beantragt haben.
  3. Teilnahme an einer beruflichen Bildungsmaßnahme
    Dies kann sein:
    - eine Berufsausbildung,
    - eine berufliche Weiterbildung oder
    - eine Berufsvorbereitung mit einer Grundausbildung.
Wenn die Vorbeschäftigungszeit fehlt

Bei Menschen mit einer Behinderung sind Ausnahmen möglich,

  • wenn man einen Abschluss in einem Ausbildungsberuf hat
  • wenn zum Beispiel eine Frau nach der Erziehungszeit wieder zurück in den Beruf geht. Man spricht dann von Wiedereinstieg in den Beruf.
Wo kann man Übergangsgeld beantragen?

Behinderte Menschen stellen den Antrag bei der Agentur für Arbeit. Menschen in der medizinischen Rehabilitation stellen den Antrag bei der Rentenversicherung oder bei der Berufsgenossenschaft.

Höhe des Übergangsgelds

Das Übergangsgeld muss immer für den einzelnen Fall berechnet werden. Grob berechnet beträgt es für Personen ohne Kind 68 % des letzten Nettolohns, mit einem Kind 75 %, wenn noch Anspruch auf Kindergeld besteht.

Wie lange bekommt man Übergangsgeld?

Für die Dauer der beruflichen Bildungsmaßnahme.

Wichtig!

Informieren Sie sich rechtzeitig!
Lassen Sie sich beraten bei der Agentur für Arbeit oder beim Integrationsfachdienst.
Wenn Sie keinen Anspruch auf Übergangsgeld haben, dann bekommen Sie vielleicht

Gesetzliche Grundlage für das Übergangsgeld:

§§ 160-162 SGB 3